Newzealand Travelogue Part three

Wir sind wieder zuhause und unsere Hochzeitssaison hat auch schon angefangen =) Momentan sind wir in Österreich, wo wir unserer ersten Hochzeit für dieses Jahr fotografieren dürfen. Bald bekommt ihr also auch wieder Hochzeitsbilder zu sehen =) Es ist verrückt wie schnell alles in weite Ferne rückt, sobald man wieder ein paar Tage in seiner gewohnten Umgebung zurück ist. Jetzt scheint es uns schon, als wäre unsere Reise ewig her. Aber umso mehr freuen wir uns den letzten Teil unserer Reise hier auf dem Blog zu zeigen. Die letzten zwei Wochen hatten wir wieder auf der Nordinsel verbracht. Es ging wieder mit der Fähre (dieses mal bei ganz schön hohem Seegang) zurück nach Wellington. Dieses mal sind wir direkt ein Stück Richtung Norden gefahren, wir wollten nämlich noch unbedingt zum Tongariro National Park. Der Regen wurde endlich weniger, je nördlicher wir fuhren. Die Landschaft änderte sich wieder und wir konnten bald den Mount Ngauruhoe sehen (die Namen sind unaussprechlich für uns). Wir beschlossen dort eine größere Wanderung zu machen, auch wenn wir sonst nicht so die Wandertypen sind – aber wir wollten einfach noch mehr von der Natur sehen. Wir haben uns spontan entschlossen dann gleich die große Tageswanderung, das „Tongariro Crossing“ von knapp 20 Kilometer am kommenden Tag zu machen. Auch wenn wir vor sehr starkem Wind und eisiger Kälte mit Minus Graden vorgewarnt wurden, wollten wir uns nicht abhalten lassen, dann konnten wir wenigstens einmal unsere richtig warmen Jacken nutzen die wir sonst ganz umsonst mitgenommen hätten hahaha. In der Nacht wurde es im Camper dann auch echt eisig kalt und wir haben schon ganz schön gefroren. Trotz der Kälte haben wir uns um 5 Uhr morgens aus dem Bett gequält. Der Wind war so stark dass wir im geschlossenen Camper Wasser kochen und Frühstücken machen mussten und das Auto wurde hin und hergerüttelt =D Uns ist dann erstmal bewusst geworden was mit starkem Wind gemeint war =D aber wir sind trotzdem voller Vorfreude bei der ersten Morgenröte losgewandert. Trotz der Uhrzeit waren schon einige Wanderer unterwegs und die Landschaft war einfach super schön. Je höher wir kamen umso schlechter wurde das Wetter. Bald sind wir nur noch durch Nebel und Regen gewandert und haben unsere Gesichter noch mehr eingemummt. Die Landschaft wurde immer kahler, schwarze schroffe Felsen und Steinwüste wechseln sich dort ab. Irgendwann sind wir dann auch am höchstem Punkt angekommen und haben erstmal eine Mittagspause gemacht. Wir hatten so Glück, dass sich der Nebel genau dann verzogen hat und wir pötzlich die blauen Emerald Lakes und die einzigartige Krater und Berglandschaften sehen konnten. Es war wirklich toll und wir waren glücklich, dass wir diese Wanderung gemacht hatten. Auch wenn uns gegen Ende der Rückweg endlos erschien, es immer heißer wurde in der Mittagssone, wir schon total durchgeschwitzt und die Füße wund gelaufen waren. Also haben wir uns am Nachmittag von dort direkt auf die Suche nach dem nächsten Campingplatz mit Dusche gemacht hahaha. Nach einigen sehr primitiven Camper Nächten, hatten wir am Lake Taupo dann wieder den Luxus eines voll ausgestatteten Campinplatzes, unbegrentzen Duschen, Waschmaschine und Küche. In Taupo angekommen sind wir erstmal sehr lecker Essen gegangen – kann man ja machen wenn man den ganzen Tag Kalorien verbrannt hat =D Wir schliefen in dieser Nacht auf jeden Fall wie zwei Tote. Am nächsten Tag ging es weiter nach Rotorua, wo wir einen (viel zu teuren) Ausflug nach Hobbiton gemacht haben. Dieses Hardcore „Touri“ Programm hat uns überhaupt nicht gefallen und wir waren am Abend so glücklich zufällig in einen Food-Nightmarket in Rotoroua zu stolpern, was dann wenigstens ein wirklich schöner Abschluss dieses Tages für uns war. Die Nacht haben wir auf einem Campingplatz bei Matamata verbracht, wieder mitten im Neuseeländischen Dschungel. Wir sind noch vor dem Schlafen im dunkeln einen kleinen Bach entlang zu einem Wasserfall spaziert und waren hin und weg von den 1000en Glühwürmchen die überall am Wasser und in den Büschen saßen. Definitiv unvergesslich für uns. Die letzten Tag mit dem Camper wollten wir gerne am Meer verbringen, da jetzt endlich wieder schönes Wetter war und am oberen Teil der Nordinsel auch die Temperaturen viel wärmer waren. Also ging es zur Coromandel Halbinsel und in dem winzigen Örtchen Hahei haben wir dann erstmal wieder den Strand und das Meer genossen – ganz ohne Sandflys *halleluja*. Dort sind wir direkt auf einem Parkplatz am Strand mit Sicht auf das Meer und bei lautem Rauschen der Wellen glücklich eingeschlafen. Am nächsten morgen haben wir uns wieder vor Sonnenaufgang aus dem Bett gequält (wir sind das Gegenteil von Frühaufsteher) um zur Cathedral Cove zu wandern und den Sonnenaufgang mitzuerleben. Es hatte sich wiedereinmal sowas von gelohnt, auch wenn eine Gruppe Hoppyfotografen dort waren, die sich um den besten Platz gebattelt haben. Es ist so ein unglaublich schöner Ort und Artur ist schon bei den ersten Sonnenstrahlen ins Meer gesprungen =D Dann waren wir ein paar Stunden fast ganz alleine am Strand bevor so nach und nach eine unglaubliche Maße an Menschen ankam, sodass wir uns irgendwann ganz freiwillig verzogen haben. =) Die nächsten Tage haben wir uns noch andere kleine Strände und Buchten gesucht und haben unseren letzten Abend in dem Städtchen Coromandel verbracht. Am nächsten Tag mussten wir zurück nach Auckland um unseren Camper abzugeben, worüber ich schon echt traurig war. Aber wir hatten noch unsere allerletzte Woche vor uns, auf die wir uns riesig freuten. Als wir nach langem Suchen in unserer kleinen AirBnB Hütte mitten im Dschungel in der Nähe von Bethells Beach ankamen, hatten wir das Gefühl im Himmel angekommen zu sein. Diese winzige, rustikale Hütte, mit einer Outdoor Toilette und Dusche war wahrscheinlich die tollste Unterkunft in der wir je waren – erst recht nach fast fünf Wochen Campen hahaha =D Eigentlich wollten wir auch in den letzten Tagen noch ein paar Plätze erkunden, aber wir waren so verliebt in diesen Platz und haben die Tage haupsächlich damit verbracht Bücher zu lesen, zu kochen, auf das Meer rauszuschauen und Wein zu trinken. Wir hätten ewig dort bleiben können. Dieser Platz wird für immer in besonderer Erinnerung für uns bleiben…

 

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