USA Westküste Part 2

Heute geht’s weiter mit unserem kleinen Reisebericht, den ersten haben manche von euch vielleicht schon gesehen. Von San Francicso sind wir auf dem Highway One, die Küste entlang, Richtung Los Angeles. Der Highway One sollte einer der schönste Amerika’s sein, hatten wir gehört und es war auch genauso! Einer der schönsten Abschnitte unserer Reise bisher, wir haben insgesamt fünf Stops mit Übernachtung auf dem Weg gemacht, um genügend Zeit zu haben. Die Sonnenuntergänge an der Küste waren ein Traum und es gab auch wieder verfügbare Campingplätze *juhuu* 😉 Unterwegs sind wir durch den Big Sur und Julia Pfeiffer Burns State Park, mit den schönen Redwood Wäldern. Wir hatten auch wieder wärmere Temperaturen, was uns sehr gefreut hat 🙂 Eigentlich hatten wir vor jeden Tag zu grillen, aber dazu könnten wir jetzt ein ganzes Buch schreiben 😀 das Feuerholz das man hier kaufen muss, taugt nämlich nicht sehr viel – das heißt es brennt ÜBERHAUPT nicht (und man darf kein Holz aufsammeln, auch nicht inmitten von Wäldern VOLLER Holz) und so haben wir innerhalb von drei Wochen bisher ganze ZWEI mal gegrillt! 😀 Gut, dazu muss man auch sagen das es Plätze gab da war überhaupt kein Feuer erlaubt, wegen zu hoher Waldbrandgefahr. Am Ende des Highway’s hat Artur dann auch schonmal im Meer gebadet (mir war es zu kalt) und wir haben Seehunde gesehen *totalsüß*.  Ein ganz toller Stop war dann Santa Barbara, wo wir dann einen Tag länger geblieben sind, weil es uns so gut gefallen hat. Schönes Städtchen wo es total Spass gemacht hat entlang zu spazieren und zu shoppen. In Los Angeles angekommen, haben wir uns gefreut einen Campingplatz zu finden der nicht zu weit außerhalb lag und mit 200 Stellplätzen der größte war auf dem wir übernachtet hatten. Der Gastgeben war total nett und hat uns viel erzählt, welche Filmproduktionen auf dem Campingplatz bereits gedreht wurden und welche Leute der Filmbranche dort leben. (Wir haben öfter neben leuten gecampt die auf den Campingplätzen in ihren Wohnwägen leben, total interessant) 🙂 An einem Tag wollten wir unbedingt ein Filmstudio besuchen und haben uns dann die sauteuren Universalstudios Karten gekauft. Im Großen und Ganzen hat es sich aber schon gelohnt, wenn es auch schon etwas überteuert ist. Die 3D Rides haben uns total gut gefallen und die Fahrt durch die FIlmstudios war auch sehr interessant. Der Tag war auf jeden Fall eine tolle Abwechslung. Von L.A. waren wir ansonsten nicht überaus begeistert, den Hollywood Boulevard sind wir entlang gelaufen, Beverly Hills, Santa Monica Pier, Venice Beach und Hollywood Hills (die waren cool) und auf der Suche nach einer tollen Sicht auf das Hollywood Sign haben wir einfach zuviel Zeit mit rumfahren verbraten. Santa Monica Pier war schön bei Sonnenuntergang, dort haben wir die meiste Zeit den Fischern beim angeln zugesehen und einem Seehund hallo gesagt, der kurz vor uns aufgetaucht ist – das war auch so das Schönste für uns dort. Vielleicht waren wir aber auch einfach zu kurz da um die richtigen Ecken zu finden…am nächsten Tag haben wir über drei Stunden gebraucht um die Stadt zu verlassen, was irgendwann echt ganz schön nervtötend sein kann – der Verkehr dort zur Rush Hour toppt alles was wir bisher hatten…Paris, Mailand, San Francicso, alles andere war nichts dagegen. Umso mehr haben wir uns schon so sehr gefreut die kommende Nacht in freier Natur verbringen zu dürfen! Unser nächstes Ziel war der Joshua Tree National Park – eines unserer Highlights auf jeden Fall…Dort hatten wir wieder nach alle dem Stadttrubel, und „Sardinen Camping“ zwei Nächte in freier Natur (wildcampen). Dieses mal lag es daran das die vielen tollen Campgrounds im Joshua Tree schon Ewig vorher ausgebucht waren und wir nach drei Stunden Suchen endlich aufgegeben haben. Soviel zur Nebensaison 😉 Wir mussten dann zwar immer ein Stückchen fahren um in den Park zu kommen, aber dafür waren wieder ganz allein in der Pampa, was auch wieder mal total schön war. Eigentlich hätten wir ja super gerne ein Model Pärchen bei Sonnenuntergang im Joshua Tree fotografiert, da wir aber niemanden hatten, haben wir uns selbst fotografiert 😉 Die Natur war einfach zu schön…unsere Reise ging weiter auf der Route 66, mehr dazu dann im nächsten Post – wenn es euch noch nicht zuviel wird 🙂

 

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